Ich denke, dass wir alle der Meinung sind, dass Ostern ein christliches Fest ist. Auch ich will nicht behaupten, dass ich diesen Glauben selbst nicht auch lange Zeit hatte. Wie sicherlich so gut wie jeder Mensch, der seinerzeit direkt nach der Geburt von seinen Eltern, so wie es sich damals ja auch gehört hatte, zu einer christlichen Taufe gebracht wurde, nahm ich in der Schule natürlich am Religionsunterricht teil und wurde gelehrt, dass Ostern das fest ist, welches gefeiert wird, da Jesus Christus wiederauferstanden sei. Die Frage, welche sich aber irgendwie niemals beantworten ließ, ist doch aber warum es denn für diese Auferstehung kein konkretes Datum gibt und dieses Fest auch grundsätzlich an Tagen von Montag bis Freitag gefeiert wird. Dass, wie jeder weiß, hier auch mal eine Zeitspanne von Mitte März bis Mitte April vorhanden ist, um das Osterfest zu zelebrieren, macht mich ehrlich gesagt etwas stutzig und die ganze Geschichte somit auch zweifelhaft. Ich muss an dieser stelle auch zugeben, dass ich sehr viele Dinge, die sich in der Bibel wiederfinden, doch als recht zweifelhaft erachte und die These, dass gerade das neue Testament ein Sammelsurium aus Geschichten anderer Glaubensarten ist, um während der Christianisierung den zu bekehrenden Menschen zeigen zu können:

Schau her! Unser Glaube ist quasi die Zusammenfassung deines Glaubens und dem von noch vielen anderen Völkern.

Naja…, eigentlich wollte ich ja aber auf das Osterfest ein wenig eingehen.

Da ich mich vor einiger Zeit dem altgermanischen Heidentum zugewandt habe, sehe ich in dem Osterfest eine etwas andere Bedeutung. Für mich heißt es auch nicht Ostern, sondern Ostara. Dieser Name kommt ebenfalls aus dem altgermanischen und bedeutet so viel wie „Die Frühlingsgöttin“. Dabei ist es allerdings fraglich, ob es sich hierbei um den Namen einer heidnischen Göttin handelt. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei lediglich um einen Beinamen der Göttin Freya. Da es wie für so viele Dinge aus dieser Zeit offensichtlich keinerlei überlieferte Belege oder Aufzeichnungen gibt, wie auch tatsächlich für manch andere Dinge aus dieser Zeit, kann man sich auch hier scheinbar aussuchen, was man selbst für plausibel hält.

Meiner Meinung nach am plausibelsten ist die Erklärung, dass die Göttin Ostara eine direkte Nachfahrin des Allvaters Odin und seiner Frau Frigg sei und sie jedes Jahr aufs Neue in den Kampf gegen die Eisriesen zieht, damit sich Frost und Kälte zurückziehen und die Auferstehung der Natur beginnen kann. Hierbei holt sie sich die Sonne zur Hilfe, welche ihre Strahlen in Richtung Erde schickt und somit auch die Wärme zum Frühlingserwachen bereitstellt. Zumal auch der Name „Ostara“ aus zwei Silben besteht, welche dies auch zusätzlich untermauern.

Hier ist zum einen die erste Silbe, die „Os“ heißt. Os steht im altnordischen für Mund-Schoß-Erde-Geburt-Entstehung. Die zweite Silbe nennt sich „Tar“, was so viel bedeutet wie zeugen, bzw. Zeugung. Beide Silben nun zusammengeführt kann man daraus das Wort „Erdzeugung“ ableiten, was wiederum das Erwachen der Erde und somit der Pflanzen und allem, was aus der Erde wächst und entsteht, entsprechend darstellt.

Quelle: druidenladen.eu

So… jetzt habe ich aber auch erst einmal genug geschrieben und vielleicht gefällt dem ein oder anderen ja meine Geschichte und mir wird ein Like dagelassen oder vielleicht auch ein Kommentar. Dafür bin ich sehr gern offen und würde mich auch sehr darüber freuen.

Euer Neuzeitheide

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